Neuer Direktor der Wilhelm-von-Oranien-Schule in sein Amt eingeführt

Martin Henrich strebt Leistung und Menschlichkeit für die Schule an

Dillenburg. (cam). Im Forum der Dillenburger Wilhelm-von-Oranien-Schule herrschte gestern dichtes Gedränge. Lehrer, Elternvertreter, Politiker und Schüler waren neugierig auf Martin Henrich, den neuen Leiter des Gymnasiums, der feierlich in sein Amt eingeführt wurde.

Kreisschuldezernent Roland Wegricht (SPD) sicherte Henrich die Unterstützung des Schulträgers zu. Dillenburgs Bürgermeister Michael Lotz (CDU) gratulierte im Namen der Stadt zum neuen Amt und stellte fest: "Wir vertrauen Ihnen mit der WvO etwas sehr Wichtiges an, worauf wir auch stolz sind."

Johann Wolferstetter beschrieb als Vertreter des Personalrates das Lehrerkollegium der Schule als ideenreich, selbstbewusst und innovativ. "Wir hoffen auf gute Zusammenar-beit, menschliche Führung und Freundlichkeit", begrüßte er den neuen Chef. Der Vorsit-zende des Elternbeirats, Bernd Peter, bat eine konstruktive Zusammenarbeit "an einer Schule mit hoher Streitkultur" an.

Schülervertreterin Julia Demandt wünschte dem neuen Mann an der Spitze kurz und prägnant "viel Glück, Menschenkenntnis und vor allem starke Nerven". Auch Vertreter der umliegenden Schulen übermittelten dem "Direx" ihre Glückwünsche.

Henrich bat für seinen Amtsantritt im Juli um Unterstützung: "Ich bin sehr darauf angewiesen." Seine Ziele für den Ruf der Schule seien Leistung und Menschlichkeit. Die WvO sieht Henrich als lebendige, überdurchschnittlich gut ausgestattete Schule. "Ich möchte mich vor allem gegen das alte Vorurteil einsetzen, es hieße hier: Vogel friss oder stirb!"

Umrahmt wurde die Einführung Henrichs vom Schulchor unter der Leitung von Armin Müller. Noch bis zum Sommer ist Henrich Fachbereichsleiter der Martin-Luther-Schule in Marburg. Mit dem Wechsel nach Dillenburg kehrt der Gladenbacher dorthin zurück, wo er selbst im Jahre 1970 Abitur machte.