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Biographie
Nelly Däs in Presse und
Medien
Nelly Däs an der
Wilhelm-von-Oranien Schule
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"Mit Timofej durch die Taiga" erzählt die Geschichte des 11jährigen
Eugen Werner, einem Russlanddeutschen, dessen Eltern nach Sibirien verbannt
wurden und der in einem Waisenhaus lebt. Er läuft eines Tages weg, um sie
zu suchen, hat dabei jedoch keinen Erfolg. Dafür findet er eine Babuschka
(Oma), deren Sohn Kolka ihn aufnimmt. Eugen lernt den Taigajäger Timofej
kennen, und als Kolka verunglückt, verbringt er mit ihm zusammen einen
Sommer und einen Winter in den Urwäldern der Taiga.
Nelly Däs hat hier eine Wildnis - Geschichte geschrieben, die Jungen und
Mädchen gleichzeitig begeistert. Denn so ein Leben mit Lagerfeuer,
Blockhütte und Begegnungen mit wilden Tieren ist ein Abenteuererlebnis par
excellence.
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Die Herausgeberin hat in diesem Buch nicht selbst erzählt, sondern ließ
Rußlanddeutsche Jugendliche über ihre Erlebnisse berichten. Die
Identitätsfrage ist ein wichtiger Teil jedes einzelnen Berichts. Die Nöte
und Mängel in Rußland und die Schwierigkeiten bei der Ausreise nach
Deutschland und schließlich die Integration in der neuen Heimat
Dieses Buch ist vor allem an Jugendliche gerichtet, um Verständnis für die
Schwierigkeiten der Aussiedler zu wecken, und um den Aussiedlern Beispiele
zu zeigen, mit denen sie sich vergleichen und identifizieren können.
Besonders für den Schulunterricht ist dieses Buch geeignet und sollte
vielen Lehrern bekannt sein. Ein Satz ist es, der die Aussage des Buches
unterstützt: "Etwas bereitet uns Sorgen: In unserer Nachbarschaft
wohnt eine einheimische Frau, die uns als Aussiedlerpack beschimpft. Aber
auch diese Frau würde vielleicht anders denken, wenn sie wüßte, was wir
hinter uns haben..."
Erschienen 1994 beim Georg-Bitter-Verlag, Recklinghausen, 157 Seiten.
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Für diese Geschichte recherchierte Nelly Däs selbst 1980 in Brasilien,
erzählt auch wirkliche Tatsachen von ihrem Onkel Christian Eckstein.
1918 flieht die Familie Eckstein aus Rußland. Nach einigen in Deuschland
verbrachten Jahren entschiließt sich die Familie jedoch, nach Brasilien
auszuwandern, wo sie sich ein besseres Leben erhoffen. Im Jahre 1926
beginnt die Überfahrt über den Atlantik und als die Ecksteins in Brasilien
ankommen, erschrecken sie über die schlechten Verhältnisse, in denen sie
zur Abarbeit der Überfahrtskosten untergebracht sind. Die Autorin erzählt
sehr liebevoll die Geschichte einer mutigen Familie, auch die Entwicklung
der Kinder. Ein spannendes und an manchen Stellen sehr aufklärendes Buch,
oder weiß jemand, was ein Tukotuko ist?
Veröffentlicht 1993 beim Osmipress Verlag in Bonn, 240 Seiten.
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Aufgrund der ständigen Konfrontation mit dem Leid der russlanddeutschen
Frauen und Mütter, hat Nelly Däs die Schicksale von 20 Frauen in diesem
Band zusammengefasst. Um dieses Buch zu lesen bedarf es viel Zeit und auch
Ruhe, da die Berichte sehr nahe gehen. Es dreht sich um den Themenbereich
Haft, Gefängnis, Lager und Arbeitsarmee. Die Schicksale einer jeden Frau
sind ergreifend.
Dieses Buch zeigt aber nicht nur Leid, sondern auch den Mut und die
Tapferkeit der Menschen, die unter unvorstellbaren Bedingungen trotzdem
ihren Glauben behalten.
"Alle Spuren sind verweht", 254 Seiten, ist 1997 in Stuttgart erschienen.
Zu erhalten ist es über den Kulturrat der Deutschen aus Rußland,
Raitelsbergstr 49, 70188 Stuttgart.
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Dieses Buch wurde 1996 herausgegeben und beinhaltet die in mühseliger
Arbeit zusammengesuchten Rezepte der Kolonistenfrauen aus Rußland.
Traditionelle Gerichte werden hier mit einem Mix von Humoresken,
Zeichnungen und Erzählungen interessant dargestellt. So findet man auch das
Rezept des Festessens "Gschtremme", das Nelly Däs bereits in
einer Kochsendung im Südwestfunk vorstellte. Es war ein eindeutiger Erfolg,
18 000 Zuschriften kamen bei dem Sender an und forderten das Rezept.
Auch die Zubereitung weiterer russischer Spezialitäten werden hier beschrieben,
wie z. B die allseits bekannt Krautsuppe "Roter Bortscht", einer
russischen Torte und eines Nusslikörs.
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