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Salut und Herzlich Willkommen auf dieser Homepage rund um das Land Rumänien. Wir, die Schüler der 9p der Willhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg hoffen, dass Ihnen unsere Arbeit gefällt und dass Sie auch noch etwas Neues über Rumänien lernen, entdecken und erfahren können.

Willkommen Rumänien!... Rumänien???

Willkommen Rumänien in der EU!
Seit 2007 gehörst Du dazu.
Deutschen Schülern ist dieses Land noch weitgehend unbekannt.
Nur die Hauptstadt Bukarest wurde von vielen genannt.
Aus diesem Grund haben wir uns aufgerafft,
uns einen ersten Überblick über das neue EU-Mitglied verschafft.


Rumänien ist etwa so groß wie die BRD vor der Wende.
Maximal 700 km sind’s von einem zum anderen Ende.
Auf 238.000 km² Fläche leben 22 Millionen Leute.
0,3% trägt das Bevölkerungswachstum heute.
18 Minderheiten sind in Rumänien anerkannt.
Hier seien nur Ungarn, Roma, Deutsche, Ukrainer, Russen und Türken genannt.
Mit 89,5% Bevölkerungsanteil bilden die Rumänen die Majorität.
Die Amtssprache ist Rumänisch, weil das jeder versteht.
Über 97% der Menschen bezeichnen sich als Christen.
Mit 86,7% sind die „Rumänisch-Orthodoxen“ Spitzenreiter in den Listen.


Sturz und Hinrichtung von Ceausescu (1989) lagen noch nicht lange zurück,
da wurde Rumänien zur „Republik“.
Das Parlament wird alle vier Jahre gewählt.
Das Abgeordnetenhaus 332, der Senat 137 Mitglieder zählt.
Ihr Staatsoberhaupt wählen die Rumänen alle fünf Jahre direkt.
Eine Amtsbegrenzung auf 10 Jahre halten sie für perfekt.


Der Lebensstandard der Rumänen ist für Europa relativ gering.
Die wirtschaftliche Entwicklung steht erst am Beginn.
Derzeit gibt’s EU-Subventionen zu Hauf.
Dafür nimmt „Nokia“ auch Ärger mit Deutschland in Kauf.
„Leu“ und „Bani“ heißt das rumänische Geld.
Für 100 Bani man einen Leu erhält.


In Südosteuropa ist das kreisrunde Rumänien zu finden.
Eine gemeinsame Grenze kann uns also nicht verbinden.
Nachbarländer sind Bulgarien, Moldawien, Serbien/Montenegro, Ungarn und die Ukraine;
aber eine geographische Verbindung zu uns gibt es dennoch eine:
Im Schwarzwald fängt die Donau an zu fließen,
um sich 2858 km später in Rumänien als Deltamündung ins Schwarze Meer zu ergießen.


Fruchtbare Tiefländer und Mittelgebirgsregionen prägen das Land.
Hier seien die Wichtigsten zur Orientierung genannt.
In den Wäldern der Ost- und Südkarpaten ,
die sich in einem weiten Bogen durch Rumänien winden,
sind noch Wölfe, Braunbären und Luchse in beträchtlicher Anzahl zu finden.
Innerhalb des Karpatenbogens liegt Siebenbürgen,
ein Hochland 500m bis 600m über dem Meer.
Schon vor über 800 Jahren wurde es zur neuen Heimat deutscher Siedler
und interessiert uns schon deshalb sehr.


Das Apuseni-Gebirge grenzt Siebenbürgen nach Westen ab.
Von seinen Gipfeln schaut man in den rumänischen Teil des ungarischen Tieflandes hinab.
In dessen südlichem Zipfel liegt das Banat,
dass mit den „Banater Schwaben“ auch eine Deutsche Geschichte hat.
In der Walachei zwischen Südkarpaten und Donaufluss
erzeugt man Korn und andere landwirtschaftlichen Produkte im Überschuss.
Auch in Moldau, gelegen zwischen östlichen Karpaten und Pruth,
läuft die Agrarproduktion ausgesprochen gut.
Die Hochfläche der Dobrudscha verwehrt der Donau den Weiterfluss,
sodass sie kurz vor der Mündung noch nach Norden abbiegen muss.


Das Klima in Rumänien ist vorwiegend kontinental.
Minus dreißig Grad im Winter sind hier völlig normal.
Die Sommer dagegen sind extrem heiß.
Wohl dem, der sich vor der Hitze zu schützen weiß.
Die ausreichenden Niederschläge fallen zur rechten Zeit.
Getreide und in Moldau auch Baumwolle bestens gedeiht.
Der Klimawandel macht auch vor Rumänien nicht Halt.
2006 erwischte das verheerende Donau-Hochwasser 148 Orte „eiskalt“.
Die Karpatenwälder werden aber weiter rigoros abgeschlagen.
Das Regenwasser wird dadurch noch schneller zu Tale getragen.
Weitere Flutkatastrophen sind also vorprogrammiert.
Fragt sich nur, wer den Schaden repariert.


Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens, liegt in der Walachei.
Flughäfen gibt es dort gleich zwei.
Die Zwei-Millionen-Metropole ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im Land.
Hier leben Studenten und Industriearbeiter oft Wand an Wand.
Lebensmittel-, Textil-, Metall- und chemische Industrie sind hier angesiedelt.
An Uni und TH wird an der Elite geschmiedet.


Konstanza ist die einzige große Hafenstadt am Schwarzen Meer.
Die vielen Touristen bevölkern auch die nahen Strände sehr.
In der Nähe haben die US-Amerikaner eine Luftwaffenbasis gebaut.
Die sicherheitspolitische Bedeutung lobt man laut.
Die Medien haben aber auch über ein dortiges US-Geheimgefängnis spekuliert.
Die Rumänen behaupten, dass Derartiges in ihrem Land nicht existiert.


Dies Gedicht soll als erster Überblick reichen.
Der erste Eindruck wird bald genaueren Informationen weichen.

Text: Sonja Gabriel



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