Ausflug ins Opel- Werk nach Rüsselsheim


Am 29.11.12 haben die Klassen 9a und 9b mit ihren Lehrern Herr Groothuis und Frau Maage einen Ausflug in das Opel-Werk-Rüsselsheim gemacht. Die beiden Klassen der Wilhelm-von-Oranien-Schule haben in dem Fach PW das Thema "Der Betrieb im Wirtschaftssystem" behandelt. Als sich die Möglichkeit ergeben hatte, das Opel-Werk Rüsselsheim zu besichtigen, konnten wir aus erster Hand erfahren, wie bei einem Automobilhersteller gewirtschaftet wird.

Nachdem wir mit dem Bus nach Rüsselsheim gefahren sind, bekamen zunächst alle Kopfhörer, die als Gehörschutz und Mikrofon, zum besseren Verstehen der Führungsleiterin dienten. Am Anfang der Führung wurde ein kurzer Film gezeigt, der die einzelnen Bereiche der Automobilherstellung beleuchtete, bevor diese dann nacheinander besichtigt wurden. Der erste Bereich war das Presswerk. Dort wurde gezeigt, wie die Heckschürze des Opel Insignia hergestellt wird. Der zweite Bereich war der Rohkarosseriebau. Dort wurden die einzelnen Teile, die im Presswerk gefertigt wurden, zur Rohkarosserie zusammengefügt. Dies geschah mit einem Automatisierungsanteil von 97%. Danach folgte die Lackiererei. Die Besichtigung wurde in der Endmontage fortgeführt. Dort wurde das Chasse von den einzelnen Arbeitsgruppen nach und nach zusammengesetzt. Dann fand die obligatorische Autohochzeit statt, bei der die Karosserie und das Chasse zusammengefügt wurden. Dies geschah voll automatisch. Danach fand der Innenraumausbau statt. Als Abschluss der Führung haben wir das Opel-Oldtimer-Museum besichtigt, wo wir u.a. das DTM-Auto von Heinz Harald Frentzen aus nächster Nähe betrachten konnten. Nach einem kurzen Aufenthalt in Rüsselsheim traten wir dann die Rückreise an. Durch den Werksbesuch haben wir noch einmal in der Praxis gesehen, was es heißt zu planen. Ein Autobau muss genauestens geplant werden, so dass ein Auto später auch so ist, wie es der Kunde haben will. Damit es nicht zu Verzögerungen kommt, muss die Beschaffung genauestens geplant werden, so dass die Teile immer dort sind, wo sie gerade gebraucht werden. In der Produktion laufen so viele Schritte parallel, um Zeit zu sparen. Dadurch steigt auch der Absatz, so wird genau geplant wie viele Autos in einer Schicht produziert werden müssen. Besonders gut hat uns die Endmontage gefallen, da wir dort gesehen haben, wie ein Auto zusammengesetzt wird und wie so ein Fahrzeugunterbau aussieht.

Jonas Becker und Nina Gräb, Klasse 9b

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