Dillenburger Gymnasiasten blicken in den Abgrund

WvO-Schüler erkunden in einem fachübergreifenden Projekt die Zugspitzregion

Anfang Juli waren zwanzig Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-von-Oranien-Schule vier Tage auf Tour in den deutschen Alpen. Die Elftklässler starteten mit Deutschlehrerin Alessandra Lengler und den Erdkundelehrkräften Lisa Theile und Fabian Kreck von Garmisch-Partenkirchen aus in das interdisziplinäre Projekt.

Grundlage des Unternehmens war die Auseinandersetzung mit der Jugendbuch „Abgründig“ von Thrillerautor Arno Strobel. Da die Handlung im Wettersteingebirge stattfindet und die Lektüre inhaltlich die Erdkunde-Themen der Geomorphologie (Formung der Erdoberfläche) sowie die Entstehung von Wetterereignissen thematisiert, gipfelte das Projekt in einer Exkursion in diese Region.

Didaktisches Ziel von Seiten der beiden Lehrkräfte war es, den Deutsch- sowie Erdkundeunterricht miteinander zu verbinden. Um das Erlernte anhand von realen Erlebnissen zu festigen, sollten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Exkursion die Entstehung und die natürlichen Strukturen der Alpen anschaulich kennenlernen.

Zwei Nächte verbrachte die Gruppe auf einem Zeltplatz in Oberammergau, wodurch sie die Natur noch ein Stück näher erleben konnten. Der WvO-Förderverein "Wilhelms Freunde e.V." ermöglichte ihnen zudem die Fahrt mit der Zahnrad- bzw. Seilbahn auf die Zugspitze, sodass die Gruppe viele geomorphologische Aspekte aus der Nähe betrachten konnte. Außerdem wanderten sie auf den Spuren der Romanfiguren durch die "Höllentalklamm", die sich auf dem Weg vom Grainauer Ortsteil Hammersbach zur Höllentalangerhütte erstreckt. Während dieses Tages legte die Gruppe 630 Höhenmeter, auf knapp sechs Kilometer verteilt, zurück. Eine Übernachtung auf der genannten Berghütte rundete die Fahrt in die deutschen Alpen ab.

©2016 Text: Katharina Neff, Klasse E2C
Fotos: A. Lengler / L. Theile / F. Kreck, WvO

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