Lebensmittelspende im Schuhkarton

Kath. Religionskurse der WvO unterstützen Dillenburger Tafel mit Lebensmittelpaketen

Vor den vergangenen Weihnachtsferien führten die katholischen Religionskurse der sechsten Jahrgangsstufe und des Abiturjahrgangs der Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg unter Leitung von Kurslehrerin Frau Weber eine Unterstützungsaktion für die Tafel in Dillenburg durch. In diesem Rahmen stellten die rund 30 Schülerinnen und Schüler Schuhkartons mit unterschiedlichen, haltbaren Lebensmitteln zusammen, die der Lebensmittelausgabe der Tafel zu Verfügung gestellt wurden. Für die Übergabe der Pakete wurden die Schülerinnen und Schüler von Ute Müller, Koordinatorin der Dillenburger Tafel, persönlich empfangen. Neben dem Dank für die Unterstützung erhielten die Schülerinnen und Schüler einen informativen Überblick über Arbeit und Grundgedanken der Tafel: Mit der Sammlung von überschüssigen Lebensmitteln und deren Verteilung an Bedürftige will die Tafel einen Beitrag zur Linderung von Armut leisten. In Deutschland gelten nach dem Armutsbericht der Bundesregierung rund 11 Millionen Bundesbürger als arm. Nicht alle haben ihr tägliches Brot. Im Voraus hatte sich der Religionskurs der sechsten Jahrgangsstufe im Unterricht mit Armut und Mittellosigkeit beschäftigt, was ihn zu der Paket-Aktion inspirierte. Der ebenfalls von Frau Weber geleitete, katholische Religionskurs des jetzigen Abiturjahrgangs bot seine Unterstützung bei dieser Aktion an, stellte selbst Lebensmittelpakete zusammen und begleitete die jüngeren Mitschüler auf dem Weg von der Schule zur Tafel im Hereford-Haus. Trotz zahlreicher Kooperationen der Tafeln in Deutschland mit Lebensmittelläden, Bäckern und Supermärkten, wo täglich große Mengen an Lebensmitteln z.B. wegen Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums aussortiert werden, von denen jedoch noch ein Großteil genießbar ist, besteht trotzdem immer noch Bedarf an Unterstützung. Durch ihre Aktion haben die WvO-Schüler einen Teil dazu beigetragen und gelernt, wie man selbst die Tafel und damit bedürftige Menschen unterstützen kann: In den meisten Supermärkten können Sie in Sammelboxen vor dem Ausgang haltbare Lebensmittel der lokalen Tafel zukommen lassen. Vielleicht nehmen Sie sich ein Beispiel an den Schülern und legen das nächste Mal wieder etwas hinein!

©2016 Text & Foto: Jan Hasenkrug, Q4

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  Die kath. Religionskurse zu Besuch in der Dillenburger Tafel mit Ute Müller (links hinten) und Lehrerin Kerstin Weber (rechts)