Performance Kunst und Theater an der WvO

Der DS Kurs der Jahrgangsstufe Q2 führt buntes Programm vor

Kann man nach einem gewalttätigen Übergriff einfach so zurück ins "normale" Leben kehren, oder wie bewältigt man ein solches Drama am besten? Was passiert eigentlich, wenn zwei verfeindete Fangruppen zweier Fußballvereine aufeinandertreffen?

Mit all diesen und noch vielen weiteren Themen setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Oberstufenkurses "Darstellendes Spiel" von Spielleiter Ulrich Kögel am gestrigen Abend auseinander. Die Aufführung, die unter dem Motto "Überleben" stand, zeigte die Ergebnisse des vergangenen Halbjahres, in dem die Schülerinnen und Schüler selbstständig an ihren Skripten und Aufführungen arbeiteten.

Den größten Teil der Veranstaltung nahm die etwa einstündige Aufführung der erarbeiteten Stücke ein. Diese nahmen das Publikum mit auf eine Reise in die Welt von fanatischen Fußballfans, die ihrem Ärger über ein verlorenes Spiel in einer Bar Luft machen wollen, in einen gemütlichen Abend eines Freundeskreises, der plötzlich in einer Welt voller furchterregender Monster und einer zu rettenden Prinzessin endet, oder an die Seite einer jungen Frau, die alles geben würde, damit ihre Freundin nach einer Prügelattacke wieder ein "normales" Leben führen kann.

Doch den Zuschauern wurden nicht nur Theaterstücke präsentiert. So wurde auch Performance Kunst dargeboten, bei der sich die Darsteller fliegenden Schaumküssen oder schwierigen Fragen, die bei Falschbeantwortung einen Sturz in ein Schwimmbecken voller Matsch nach sich zogen, stellen mussten. Ziel dieser Theaterkunst der etwas anderen Art war es, dem Publikum eine Nachricht ohne den Gebrauch von Worten oder anderen üblichen Theatermitteln zu übermitteln.

Am Ende des überraschungsgeladenen Abends kam Spielleiter Ulrich Kögel dann schließlich zum ersten Mal an diesem Abend auf die Bühne, um den Darstellern und allen Helfern seinen Dank und seine Anerkennung zuzusprechen.

©2017 Text und Bilder: Lukas Moos

Bildergalerie
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 Schon am Haupteingang wurde das Publikum eingebunden: Welche Tür wählt man?
Diese unheimlichen Gestalten begrüßten die Zuschauer zunächst, bevor sie dann Teil des Programms wurden. 
Die Prinzessin galt es im Kapitel "Digital Retibution" zu retten. 
 Kann es doch noch ein "Happy End" geben, oder heißt es am Ende "Game Over"?
 Kann man ein Leben für ein anderes opfern, um einen guten Zweck zu verfolgen und welche Rolle spielt die Familie des Opfers?
"Ein Leben für ein Leben" opfert man das eigene für das der besten Freundin? 
Auf falsche Antworten folgte ein Bad im Matsch. 
 Spielleiter Ulrich Kögel, der sich am Ende bei seinen Darstellern und dem Publikum bedankte.
 Der gesamte Kurs wurde vom Publikum mit Beifall verabschiedet.