Exkursion zur Veterinärmedizin in Gießen

Am Mittwochvormittag, den 31. Januar 2018, haben wir mit dem Leistungskurs Biologie von Herrn Jung eine Exkursion zur Veterinärmedizin nach Gießen unternommen. Mit dieser Exkursion wurde der in der Q3 behandelte Themenkomplex "Neurobiologie" abgerundet.

Durch den Tag wurden wir von vier Studenten und zwei ihrer Professoren geführt. Zunächst hat einer der Studenten einen einführenden Vortrag über das Gehirn gehalten. Dabei wurde viele Inhalte die bereits aus dem Unterricht bekannt waren aufgegriffen, aber auch neues Wissen vermittelt. Daraufhin durften wir uns im Präpariersaal der Universität anhand verschiedener anatomischer Anschauungsobjekte das Ganze nochmals real ansehen. Dabei handelte es sich um tierische Organe, in erste Linie waren es Gehirne von Pferden, Katzen, Ratten und Mäusen. Außerdem aber auch noch Querschnitte von Pferdeköpfen, die die Lage des Gehirns und andere Organe verdeutlichten. Die Tiermedizin-Studenten haben uns dazu dann ihr Wissen zu den einzelnen Objekten, welches sie in ihrem Studiengang erlernt haben, weitergegeben. Im Labor erhielten wir sogar die Möglichkeit selbst Schnitte an den Gehirnen vorzunehmen.

Nachdem wir uns alle Organe ausgiebig angesehen haben, sind wir dann wieder zurück ins Nebengebäude gegangen.

Dort folgte dann ein kleiner Lerntest, welcher die Merkfähigkeit und Gehirnaktivität mit und ohne Bewegung verdeutlichte. Das Ergebnis bestand darin, dass durch Bewegung und Sport die Gehirnleistungen verbessert werden kann.

Anschließend wurden uns die Gehirnerkrankungen Tollwut und Alzheimer vorgestellt. Im Anschluss an die Vorträge erhielten wir die Möglichkeit Fragen zu stellen und so zu erfahren, was uns darüber hinaus noch zu den Themen interessiert.

Zum Abschluss haben die Studenten noch ein Clicker-Quiz für uns vorbereitet, bei dem wir uns selbst testen konnten, ob wir das Referierte verstanden und verinnerlicht haben.

Am Ende blieb noch Zeit um Fragen über ihre Studiengänge und allgemein über das Leben eines Studenten zu stellen.

Insgesamt war es für die gesamte Gruppe ein aufschlussreicher Tag, an dem wir experimentell arbeiten durften und eine Materie ansehen und anfassen konnten, die man in Alltag und Unterricht so sicherlich nicht erforschen kann.

©2018 Text: Chantal Saalbach, Alena Rödling, Elina Schneider, Q3 Jung
Fotos: Christoph Rummel, Timo Jung

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