Hereford Austausch 2004

Dillenburg(rhb). Acht ereignisreiche Tage im englischen Hereford verbrachten 42 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 8 der Wilhelm-von-Oranien-Schule mit ihren Lehrern Rainer Binde, Gisela Eckel und Irmtraud Lorenz-Mai.

Im Rahmen des diesjährigen Schüleraustauschs zwischen dem Gymnasium und der Aylestone School in Dillenburgs Partnerstadt konnten sich die Pennäler aus dem Dillgebiet davon überzeugen, dass das Schulleben auf der Insel ganz anders aussieht, als sie es von zu Hause gewohnt waren. Neben dem Schulbesuch blieb aber auch genügend Zeit für Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung.

Nach der abendlichen Ankunft in Hereford stand am nächsten Morgen gleich ein Besuch der Schule auf dem Programm. Ziel der beiden Unterrichtsstunden in Geographie und Geschichte war ein Vergleich zwischen Herefordshire und dem Lahn-Dill-Gebiet. Nach der Begrüßung durch den neuen Schulleiter Stephen Byatt ging es nachmittags zu einer Apfelweinkelterei in der Nähe, um die Herstellung des Produkts kennen zu lernen, für das die Stadt an der walisischen Grenze bekannt ist.

Nach einem Wochenende in den Gastfamilien begann die neue Woche mit einer Fahrt nach London. Dort wurden zunächst die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt zu Fuß erkundet, bevor es dann mit der U-Bahn zur St. Paul's Cathedral ging. Von den verschiedenen Galerien der großen Kuppel aus genossen die Achtklässler den Blick über die englische Metropole. Den Abschluss bildete der obligatorische Besuch in Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett. Ein weiterer Bildungsausflug stand am nächsten Tag auf dem Programm: die alte Römerstadt Bath. Insbesondere die gut erhaltene Badeanlage aus der römischen Besatzungszeit beeindruckte die deutschen Gäste ebenso wie ihre englischen Gastgeber.

Der Mittwochvormittag stand wieder ganz im Zeichen des Schulunterrichts, bevor nachmittags der Empfang beim 623sten Stadtoberhaupt Herefords, The Right Worshipful Mrs Polly Andrews, anstand. Danach hatten die deutschen Schüler noch Gelegenheit, unter sachkundiger Führung die Altstadt und die Kathedrale zu besichtigen. Im strahlenden Sonnenschein stand der nächste Tag ganz im Zeichen einer Wanderung über die Hügelkette der Malvern Hills, von denen man weit in die beiden Grafschaften Herefordshire und Worcestershire blicken konnte. Am Abend trafen sich Deutsche und Engländer zum Bowling und zu einer Disco, bevor am nächsten Morgen der letzte Schultag begann, an den sich ein Einkaufsbummel anschloss. Früh am Samstagmorgen hieß es dann Abschied nehmen von den neuen Freunden und einer schönen Stadt. In die Wehmut mischte sich aber auch schon die Vorfreude auf den Besuch der englischen Schüler im Juni des kommenden Jahres.

 

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